Warum crowdFANding keine Fußballplattform ist - ein Einstieg.

Veröffentlicht am 22.02.2019 von

Fußball verbindet die Menschen auf der ganzen Welt. Auch ein Großteil des crowdFANding-Teams hat sich von dieser Leidenschaften in den Bann ziehen lassen. Doch es reichte bald nicht mehr, "nur" ins Stadion zu gehen und das sportliche Geschehen zu konsumieren. Das vereins- und fanpolitische Engagement in der eigenen blaugelbweißen Welt unter den Kernbergen gipfelte zuletzt im noch immer nicht beendeten Kampf um den Erhalt der eigenen Stadionheimat. In diesem unglaublich facettenreichen Diskurs entstand crowdFANding und lebt bis heute - nicht nur im Fussball.

Denn das, was die Idee hinter crowdFANding ist, lässt sich nicht im Korsett einer einzigen Sport-Disziplin verhaften. Viel mehr behaupten wir, dass Leidenschaft und Herzblut bzw. die daraus gewonnene Loyalität und Solidarität nichts mit der Art und Weise des Sports zu tun hat. Sicher unterscheiden sich die Fanscharen in ihrer Quantität, aber nicht in der Ausprägung ihrer Hingabe. Andere Ballsportarten, Breitensport, Wintersport-Arten, die ausgeprägten Amateur-Sport-Sektoren - überall hier trifft man Menschen, welche den Sport in sich tragen. Die Medien vernachlässigen die zum Teil atemberaubenden Leistungen in den Disziplinen, da mit dem "König Fußball" noch immer am meisten Geld verdient werden kann. Auf diesen Zug springt crowdFANding nicht auf, sondern versucht im Gegenteil, viele Fußballfans davon zu überzeugen, auch abseits des eigenen Tellerrandes zu helfen, eigene Netzwerke, Medien und Plattformen zu nutzen, weniger beachtete Fanatiker zu unterstützen.

Am Ende eint uns, dass wir nicht vom Sofa aus den Sport genießen, sondern ihn, seine Traditionen und Werte, seine Strahlkraft und Zukunftsträchtigkeit schützen und stärken wollen. Ob in der Fankurve, im Fanhaus oder am Eiskanal. Wer sich ehrlich engagiert und leidet, hat die Solidarität verdient.

Aus diesem Grund ist es für uns bereits vor der Anbahnung des zweiten Projektes (Ein Fanhaus für Mainz) klar gewesen, dass wir liebend gern auch Fans anderer Sportarten befähigen wollen, ihr eigenes ambitioniertes Projekt in Umsetzung zu bringen. Die Erfahrungen, die wir im "Fußball-Geschäft" und der damit verbundenen politischen Arbeit gesammelt haben, fließen an dieser Stelle direkt in unserer Arbeit ein.

Alleine bist Du leise...

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